Geschichte
Geschichte vom Badekurort Schwendi-Kaltbad
Entstehung des Kalten Bades in der Schwendi

Geschichte vom badekurort schwendi-kaltbad
16xx
Entdeckung der eisenhaltigen Mineralquelle von Schwendi - Kaltbad,
laut Legende in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts
1642
Erstmalige Fassung der Mineralquelle
1672
Bau einer ersten bescheidenen Badehütte
1860
Neubau des Kurhauses (40 Betten)
1970
Kurhaus durch Brand vollständig zerstört
1983
Eröffnung des heute bestehenden Restaurans in einem Nebengebäude des ehemaligen Kurhauses
2003
Umbau und Erweiterung
Möchten Sie Sich in alte Kaltbad-Zeiten zurück versetzen? Überraschen sie Ihre Freunde oder Geschäftskollegen und lassen sich die Kaltbad-Geschichte von unserer Geschichtenerzählerin auf originelle Weise spannend erzählen. Dauer circa 40 Min., Kosten Fr. 50.- natürlich inklusive Degustation vom Heilwasser.
Entstehung des kalten bades in der schwendi
An der wilden Schlierenquelle
In des Berges Tannennacht,
Sass einmal ein Hirtenknabe,
Hielt bei seinen Geisslein wacht.
Ziegenmilch und Heidelbeeren
Und ein Stücklein trocken Brot
Machten seine Mittagstafel,
Schützten ihn vor aller Not.
Munter führte er die Herde
Durch das hohe Heidekraut,
Lockte sie zum Heimwärtskehren
Einzig mit des Hornes Laut.
Als er einmal in dem Grase
Hingestreckt in Ruhe schlief,
Weckte ihn ein Klaggewimmer
Aus dem Walde feucht und tief.
Und ein Hirschlein sieht er hinken
Einsam schleppt’s sich müd und lahm
Bis es über Sumpf und Hügel
Einer Quelle nahe kam.
Und er siehts ins Brünnlein steigen,
Sieht wie es sich badet drin.
Und das alles, dünkt ihn wäre
Für das Hirschlein gross Gewinn.
Munter stieg es aus der Quelle
Rascher ging es durch den Wald,
Seltener sein Klaggewimmer
Aus dem Dickicht mehr erschallt.
Und so kam es alle Morgen
Nahm beim Brünnlein frisches Bad,
Bis das Bein ihm ganz gesundet,
Bis es lief den andern Pfad.
Auch den Hirten dünkts beim Trinken
Nicht wie andere Wässerlein,
Er erzählte was geschehen
Mit des Hirschleins krankem Bein.
Doch nicht lange ging die Kunde
Von dem Hirsch von Mund zu Munde,
Brachten Leute ihre Presten,
Wuschen sich im Quell gesund.
Aus der dürftgen Bretterhütte
Ward alsdann ein wirklich Haus,
Dorthin wandern viel Geplagte,
Und Gesunde ziehen aus.
Wem nach langem Krankenlager
Mangelt noch des Körpers Kraft
Komme hier zum Kalten Bade
Das ihm neues Leben schafft.
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